Ein PC / Computer besteht aus verschiedenen Hardwarekomponenten, die wiederum im Zusammenspiel einen Computer, von vielen auch Rechner genannt ergeben. In der Kategorie “Computergrundlagen” möchte ich euch nach und nach die verschiedenen Hardwarekomponenten näherbringen, darstellen wozu diese da sind und welche Aufgaben diese Komponenten innerhalb des Computers erfüllen.

Ich möchte heute mit dem Arbeitsspeicher, auch RAM (Abkürzung englisch für “Random Access Memory”) zu deutsch „Speicher mit wahlfreiem/direktem Zugriff“ = Direktzugriffsspeicher genannt beginnen. Als Anschauung hier mal ein Bild eines solchen RAM-Moduls.

Auf ein solches RAM-Modul können Daten geschrieben und auch gelesen werden. Der Arbeitsspeicher dient weiterhin als Schnittstelle zwischen CPU (“Zentrale Prozessor Einheit”/Prozessor) und anderen Datenträgern wie Festplatten oder auch CD’s/DVD und so weiter, da auf den Arbeitsspeicher schneller zugegriffen werden kann. Das heißt auch so schneller der CPU und um so größer die Speicherkapazität der einzelnen RAM-Speicher ist, desto schneller kann der Rechner Daten verarbeiten.

Der Arbeitsspeicher ist im Gegensatz zur Festplatte ein nicht-permanenter Speicher, das heißt das der Arbeitsspeicher nach Unterbrechung der Stromzufuhr komplett gelöscht wird und die Daten die auf dem Arbeitsspeicher noch lagern ebenfalls komplett gelöscht werden.

D-RAM:

Des Weiteren ist es beim DRAM (das D steht hier für dynamic) so, dass der Speicher auch bei Betriebsspannung komplett gelöscht werden. Wäre dies nicht so, würde der Speicher irgendwann voll sein und man könnte erst nach Neustart des Rechners wieder mit diesem Arbeitsspeicher arbeiten. Allerdings kommt DRAM nur noch in alten Computern zum Einsatz wegen der begrenzten Speichergröße von nur 16 bis 64 MB und ihre – in Vergleich zu heutigen Speicherbausteinen – sprichwörtliche “Langsamkeit”.

SD-RAM:

Der Nachfolger heißt SD-RAM (SD = synchron dynamisch) und ist heute noch aktuell, weil Zugriffe schnell und in kurzen Zyklen erfolgen können. Die heutigen bekannten RAM-Speicher, wie zum Beispeil SDR-RAM (Single Data Rate = einfache Datenrate), DDR-RAM (Double Data Rate = doppelte Datenrate, da pro Bustakt zwei Datenraten verarbeitet werden) und DDR2-RAM gehören zu den SD-RAM’s. Auch die Anschlusspole pro RAM-Speicher haben mit der Zeit zugenommen. So hat ein DDR-RAM 184 Pole, ein DDR2-RAM 240 Pole und verbraucht damit mehr Platz aber auch weniger Strom als seine Vorgänger.

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