Wenn CarrierIQ auf dem Smartphone ist dann werden Tastatureingaben, SMS, Browserverläufe und und und an den Mobilfunkprovider geschickt. Ohne das der Nutzer des Geräts davon etwas mitbekommt. Wer will so ein Ausspähen auf dem Handy haben? Die größere Masse würde wohl mit: “Niemand!” antworten.
Vor kurzem fand der Sicherheitsexperte Trevor Eckhart auf einem Smartphone der Firma HTC eine versteckte Software, welche den Benutzer ausspioniert und intime Daten des Benutzers an den Mobilfunkprovider schickte. Diese “Schnffelsoftware” trägt den Namen CarrierIQ. Diese Software sammelt Browserverläufe (Also welche Webseiten der Nutzer besucht hat), SMS (Kurznachrichten des Handybenutzers), Tastatureingaben (darunter sicher auch Passworteingaben), Positionsdaten (Wo befand sich die Person zu dem und dem Zeitpunkt?). Auch auf Smartphones der Firmen Samsung, Motorola, sowie iPhones wurde CarrierIQ gefunden.
Getarnt mit den Angaben das die Software nur ein Analysetool sei, um eventuelle Netzprobleme ausfindig zu machen. Außerdem wurde verkündet das zwar Gesprächsprotokolle und Kurznachrichten aufgezeichnet werden, jedoch der Inhalt dabei nicht an den Provider geschickt werde. Da dies aber auf dem HTC-Handy passiert sei, könne man nur davon ausgehen, dass die Implementierung der Software auf dem HTC eine andere wäre.
Laut der Hersteller von CarrierIQ ist deren Software auf 140 Millionen Geräten weltweit installiert. Hauptsächlich soll die Software in den USA eingesetzt werden, wobei man auch schon auf deutschen Handys CarrierIQ gefunden haben sollen (hierbei ist besonders das Samsung Galaxy Tab P1000 angegeben).
Apple selbst hat den Einsatz bereits gestanden, allerdings nur im Diagnose-Modus. Hersteller wie HP, RIM, Microsoft, Nokia oder Google verzichten auf dieses “Analysetool”. Kurz angemerkt: CarrierIQ lässt sich nur mit Root-Rechten oder modifizierter Firmware entfernen. HTC und Apple haben oder wollen mit Updates den Schnüffler verbannen.
CarrierIQ: Der Provider “schnüffelt” auf dem Handy
Schlagwörter: CarrierIQ, Daten, Datenspeicherung, Handy, Industrie, Mobilfunk, Provider, Schnüffelsoftware, Smartphones
Wenn CarrierIQ auf dem Smartphone ist dann werden Tastatureingaben, SMS, Browserverläufe und und und an den Mobilfunkprovider geschickt. Ohne das der Nutzer des Geräts davon etwas mitbekommt. Wer will so ein Ausspähen auf dem Handy haben? Die größere Masse würde wohl mit: “Niemand!” antworten.
Vor kurzem fand der Sicherheitsexperte Trevor Eckhart auf einem Smartphone der Firma HTC eine versteckte Software, welche den Benutzer ausspioniert und intime Daten des Benutzers an den Mobilfunkprovider schickte. Diese “Schnffelsoftware” trägt den Namen CarrierIQ. Diese Software sammelt Browserverläufe (Also welche Webseiten der Nutzer besucht hat), SMS (Kurznachrichten des Handybenutzers), Tastatureingaben (darunter sicher auch Passworteingaben), Positionsdaten (Wo befand sich die Person zu dem und dem Zeitpunkt?). Auch auf Smartphones der Firmen Samsung, Motorola, sowie iPhones wurde CarrierIQ gefunden.
Getarnt mit den Angaben das die Software nur ein Analysetool sei, um eventuelle Netzprobleme ausfindig zu machen. Außerdem wurde verkündet das zwar Gesprächsprotokolle und Kurznachrichten aufgezeichnet werden, jedoch der Inhalt dabei nicht an den Provider geschickt werde. Da dies aber auf dem HTC-Handy passiert sei, könne man nur davon ausgehen, dass die Implementierung der Software auf dem HTC eine andere wäre.
Laut der Hersteller von CarrierIQ ist deren Software auf 140 Millionen Geräten weltweit installiert. Hauptsächlich soll die Software in den USA eingesetzt werden, wobei man auch schon auf deutschen Handys CarrierIQ gefunden haben sollen (hierbei ist besonders das Samsung Galaxy Tab P1000 angegeben).
Apple selbst hat den Einsatz bereits gestanden, allerdings nur im Diagnose-Modus. Hersteller wie HP, RIM, Microsoft, Nokia oder Google verzichten auf dieses “Analysetool”. Kurz angemerkt: CarrierIQ lässt sich nur mit Root-Rechten oder modifizierter Firmware entfernen. HTC und Apple haben oder wollen mit Updates den Schnüffler verbannen.
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