Und weiter geht es, sprichwörtlich, im Text. Nachdem wir nun wissen wie wir unseren Computer und unsere Registry unter Windows reinigen, nehmen wir uns heute den dritten großen Tab vom CCleaner vor und schauen mal was dort so auf uns wartet.

Okay, ich nehme es vorweg. Wir können dort weitere interessante Funktionen ausführen. Darunter Programme deinstallieren, vielleicht schon bekannt aus der Systemsteuerung, im CCleaner sehr ähnlich. Weiterhin haben wir die Möglichkeit unseren Autostart zu verwalten, sprich die Programme die beim Start von Windows mitgestartet werden. Außerdem können wir die Systemwiederherstellungspunkte verwalten. Interessant hierbei ist, dass Windows bei jedem Update einen solchen Punkt anlegt und nach einer Zeit natürlich viele solcher Punkte den Computer nur noch belasten. Hier verfahre ich immer noch dem Motto: “Die letzten beiden Punkte bleiben, die anderen alten Punkte kommen weg!”. So hat man weiterhin die Möglichkeit einen funktionierenden Wiederherstellungspunkt zu wählen falls wirklich mal was nicht mehr funktioniert.

Schauen wir uns nun den ersten Punkt an: “Programme deinstallieren“.

Ich glaube hierzu brauche ich nicht viel “sagen”. Ich denke jeder weiß das man Programme welche man nicht mehr benötigt deinstallieren kann. Wird gern vergessen nach dem Motto: “Aus dem Auge, aus dem Sinn”. Leider ist das falsch, da die Programme trotzdem noch auf dem System herumliegen.

Wie man mit dem CCleaner Programme löscht ist ganz einfach. Man wählt zuerst per Klick aufs Programm, das Programm aus welches deinstalliert werden soll. Danach klickt man rechts auf “Deinstallieren” und durchläuft die Deinstallationsroutine. Das wars dann. Kann man dann beliebig wiederholen, je nachdem was man entfernen möchte. Ich empfehle nach der Deinstallation nochmal eine Reinigung der Registry um verbliebe Resteinträge in der Registry zu entfernen.

Kommen wir zum nächsten Punkt: “Autostart“.

Wie oben erwähnt bietet der CCleaner auch die Möglichkeit den eigenen Autostart zu verwalten. Je weniger Programme zu Beginn des Startvorgangs von Windows gestartet werden, um so schneller lässt sich produktiv mit dem System arbeiten. Hier ist es also notwendig nur das Wichtigste mitstarten zu lassen. Bei mir ist es beispielsweise nur das Anti-Viren-Programm und der CCleaner welcher das System zu Beginn reinigt. Ich kann hier keine Pauschalanleitung geben was bei euch in der Liste bleiben muss und was nicht. Seid vorsichtig bei dem was ihr hier entfernt/deaktiviert, da es auch Einfluss auf eure installierten Programme nehmen kann.

Es ist auch möglich die Programme zu verwalten welche beim Start des Internet Explorers gestartet werden. Da ich den Internet Explorer nicht nutze und auch in den Windows Funktionen deaktiviert habe kann ich hierzu nicht viel schreiben. Bei mir ist dort alles leer. Wie gesagt ich nutze ihn nicht und deshalb ist dieses Feld leer.

Ein weiterer Tab ist “Scheduled Tasks” in dem vorprogrammierte Aufgaben gespeichert sind. Diese kann man auch mit dem CCleaner verwalten und auch hier ist eine Pauschalanleitung nicht möglich, da jeder individuelle Aufgaben festlegen kann. Bei mir ist auch dieser Tab leer.

Neuerdings ist es mit dem CCleaner auch möglich die Kontext-Einträge des Rechtsklicks zu verwalten. Allerdings nur die, welche von Programmen wie beispielsweise WinRar hinzugefügt wurden. Auch hier müsst ihr für euch entscheiden, was brauch ich und was nicht.

Nächster Punkt: “Systemwiederherstellung“.

Hier hat man per CCleaner einen Überblick über die vorhandenen Wiederherstellungspunkte. Standardmäßig kann man den letzten Punkt nicht löschen, da dieser immer erhalten bleiben soll, für den Notfall. Ich geh meist wie oben erwähnt vor, sodass ich das System von den ältesten Punkten befreie.

Den letzten Punkt “Festplatten Wiper” habe ich in diesem Artikel erklärt.

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