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Freien Speicher sicher löschen mit CCleaner

Im letzten Artikel über den CCleaner hatten wir uns mit den Punkten: Programme deinstallieren, Autostart verwalten und Systemwiederherstellung beschäftigt. Heute soll es um den letzten Punkt unter “Extras” gehen, den “Festplatten Wiper“. Dazu sollten wir erst einmal klären was ein “Wiper” ist und was dieser macht.

Wenn man bei Google nach “Wiper” sucht findet man eine Übersetzung mit “Scheibenwischer“. Allerdings trifft diese Übersetzung nicht den Punkt welchen ich heute ansprechen will. Wir wollen keine Autoscheibe wischen, sondern unsere Festplatte. Wir wischen also unsere Festplatte, wir säubern sie. Dazu nutzen wir wie angesprochen unseren bereits installierten CCleaner und die Funktion “Festplatten Wiper“.

Wenn wir den Punkt aufrufen haben wir nun als erstes eine Möglichkeit die Wipe-Option festzulegen. Man kann in diesem Menü auswählen ob nur der freie Speicher oder das ganze Laufwerk gesäubert werden soll. Der freie Speicher ist der der nicht mit Daten belegt ist. Dieser kann überschrieben werden, sodass keine Daten mehr von ihm hergestellt werden können. Außerdem können wir auch ein ganzes Laufwerk bereinigen. Das dauert natürlich länger, aber die Daten sind dann ganz sicher gelöscht.

Der zweite Punkt den man wählen kann ist der Punkt Sicherheit. Hier kann man die Anzahl der Überschreibungen wählen. Sprich wie oft eine Stelle überschrieben werden soll. Je mehr überschrieben wird desto geringer ist die Chance das Daten wiederhergestellt werden können. Aber je mehr Schreibvorgänge durchgeführt werden, desto länger dauert der gesamte Vorgang auch. Ich denke 3 oder 7 Vorgänge reichen hier vollkommen aus.

Zu guter Letzt wählen wir noch das/die Laufwerk/e aus welche überschrieben/gereinigt werden sollen, dann klicken wir auf “Wipe” und starten den Vorgang.

Nun heißt es Geduld üben bis der Vorgang abgeschlossen ist.

Computerbelastung überwachen – Windows Ressourcenmonitor

Mit dem Ressourcenmonitor unter Windows kann man unter anderem beobachten wie stark die laufenden Programme den Computer belasten. Außerdem erhält man nützliche Infos über die installierten Datenträger, über den Prozessor (laufende Prozesse und Dienste etc.), Netzwerkauslastung (aktive TCP-Verbindungen, Netzwerkaktivität etc.), über den Arbeitsspeicher (physikalischen wie auch virtuellen Speicher) und das alles wird auch rechts in Grafiken dargestellt.

Mit dem Ressourcenmonitor kann man somit auch eventuelle “Ausreißer” (damit meine ich Programme welche zum Beispiel sehr viel Speicher “fressen”) ausfindig machen.

Den Ressourcenmonitor kann man sehr einfach über Ausführen öffnen (Windows-Taste + R). Danach schicken wir mit ENTER den Befehl “perfmon /res” ab.

Der Resourcenmonitor sollte sich nun öffnen.